Raumbeschreibung
Die Ausstellung EQUAL NUDE NOIR befindet sich in einem hellen, rechteckigen Studioraum. Die Fotografien hängen an mehreren Wänden des Raumes und sind jeweils mit einer kleinen Nummer versehen. Diese Nummern entsprechen den Nummern der folgenden Bildbeschreibungen.
Die ausgestellten Arbeiten haben unterschiedliche Größen und sind sowohl im Hoch- als auch im Querformat angeordnet. Ein Teil der Fotografien hängt in schwarzen Rahmen, kleinere Arbeiten überwiegend in weißen Rahmen mit weißem Passepartout. Die meisten Bilder sind Schwarz-Weiß-Fotografien; eine der ausgestellten Arbeiten ist farbig.
Der Raum wird weiterhin als Fotostudio genutzt. An einer Wand befinden sich aufgehängte Hintergrundrollen. Andere Bereiche zeigen weiße beziehungsweise hell gestrichene Wände und teilweise sichtbares Mauerwerk. Fenster und Vorhänge befinden sich ebenfalls im Raum. Möbel und einzelne Studioelemente bleiben Bestandteil der Umgebung, sodass die Ausstellung nicht wie ein klassischer weißer Galerieraum eingerichtet ist.
Neben den gerahmten Fotografien gibt es eine Projektion mit weiteren Arbeiten aus EQUAL NUDE NOIR. Die dort gezeigten Bilder wechseln automatisch und wiederholen sich in einer fortlaufenden Schleife.
Die Beschreibungen der ausgestellten Fotografien folgen in der Reihenfolge ihrer Nummerierung von 01 bis 17.
Bildbeschreibungen
01
Schwarzweißfotografie, Hochformat, 50 × 70 cm.
Das Bild zeigt den Kopf, Hals und einen Teil des unbekleideten Oberkörpers einer Person vor einem fast vollständig schwarzen Hintergrund. Die Person ist seitlich aufgenommen und füllt einen großen Teil des Bildes aus.
Der Kopf ist weit nach hinten und zur Seite geneigt. Das Gesicht erscheint im Profil beziehungsweise Dreiviertelprofil. Die Augen sind geöffnet und der Blick ist nach oben gerichtet. Kurzes dunkles Haar fällt teilweise in die Stirn. An Nase und Ohr sind mehrere Schmuckstücke beziehungsweise Piercings sichtbar.
Das Licht trifft vor allem Gesicht, Hals und die linke Schulter. Stirn, Wange, Nase und Hals heben sich hell vom dunklen Hintergrund ab, während die rechte Seite des Körpers zunehmend im Schwarz verschwindet. Besonders der untere rechte Bildbereich ist fast vollständig dunkel.
Die Komposition wird durch die nach oben gerichtete Linie von Schulter, Hals, Gesicht und Blick bestimmt. Der starke Hell-Dunkel-Kontrast konzentriert die Aufmerksamkeit auf das Gesicht.
02
Schwarzweißfotografie, Hochformat, 30 × 40 cm.
Das Bild zeigt einen sehr engen Ausschnitt eines unbekleideten Körpers. Kopf, Gesicht und Gliedmaßen sind nicht zu sehen.
Die Körperformen befinden sich überwiegend in der rechten Bildhälfte. Mehrere weiche, gerundete Hautflächen liegen dicht aneinander und bilden Falten und Vertiefungen. Welche einzelnen Körperpartien dargestellt sind, ist durch den engen Ausschnitt nicht auf den ersten Blick eindeutig erkennbar.
Die linke Hälfte des Bildes besteht fast vollständig aus einer gleichmäßig hellgrauen Fläche. Auch der Körper ist weich und mit nur geringen Helligkeitsunterschieden wiedergegeben. Lediglich die Vertiefungen zwischen den Körperpartien bilden dunklere Linien und Schatten.
Das Bild ist insgesamt sehr hell und kontrastarm. Durch den extrem engen Ausschnitt erscheinen die Körperformen beinahe abstrakt.
03
Schwarzweißfotografie, Hochformat, 30 × 40 cm.
Das Bild zeigt eine unbekleidete Person im Sprung. Der Körper ist gestreckt, beide Arme sind nach oben gerichtet und reichen aus dem oberen Bildrand hinaus. Auch der Kopf befindet sich außerhalb des Bildausschnitts.
Der nackte Körper wird von mehreren langen Bahnen aus transparentem, hellem Tüll bedeckt. Der Stoff fällt von oben über den Oberkörper und zieht sich in langen, teilweise geschwungenen Bahnen vor dem Körper nach unten. Zwischen den Stofflagen bleiben Teile von Brust, Bauch, Becken und Beinen sichtbar.
Die Beine befinden sich ebenfalls in der Sprungbewegung und sind leicht gegeneinander versetzt. Die gestreckte Körperhaltung und die langen, bewegten Stoffbahnen erzeugen überwiegend senkrechte Linien.
Das Bild ist in hellen Grau- und Weißtönen gehalten. Der Körper hebt sich stellenweise dunkler vom hellen Hintergrund und vom transparenten Tüll ab. Der nach oben gerichtete Sprung und die Bewegung des Stoffes bestimmen die Komposition.
04
Schwarzweißfotografie, Querformat, 30 × 40 cm.
Das Bild zeigt zwei unbekleidete Personen in einem engen Ausschnitt hinter beziehungsweise zwischen mehreren Bahnen transparenten Stoffes.
Links ist ein Teil eines Körpers zu erkennen, auf dessen Haut ein größeres Tattoo sichtbar ist. Rechts befindet sich der Oberkörper einer zweiten Person; Brust, Bauch und ein angewinkelter Arm sind teilweise zu sehen. Die Köpfe und Gesichter liegen außerhalb des Bildausschnitts beziehungsweise sind nicht erkennbar.
Mehrere breite Bahnen aus transparentem Tüll ziehen sich diagonal von links unten nach rechts oben durch das Bild. Weitere Stofflagen verlaufen senkrecht und überlagern die Körper. Dadurch werden einzelne Körperpartien abwechselnd sichtbar und wieder verdeckt.
Das Bild ist insgesamt dunkelgrau und kontrastarm. Stoff und Körper überlagern sich zu mehreren halbtransparenten Ebenen. Die diagonalen Linien des Tülls bestimmen einen großen Teil der Komposition.
05
Schwarzweißfotografie, Hochformat, 30 × 40 cm.
Das Bild zeigt eine unbekleidete Person, die auf dem Boden sitzt. Der Körper ist nahezu vollständig zu sehen und leicht seitlich zur Kamera gedreht. Die Beine sind angewinkelt und seitlich auf dem Boden abgelegt.
Ein Arm stützt sich mit der Hand auf dem Boden ab. Der andere Arm ist angewinkelt und nach oben geführt. Die Hand liegt vor dem Gesicht und verdeckt einen großen Teil davon. Kurzes dunkles Haar sowie Tattoos an Arm und Körper sind sichtbar.
Zwischen Kamera und Person befinden sich mehrere helle, transparente Stoffbahnen. Sie verlaufen teilweise senkrecht und teilweise diagonal durch das Bild. Einige liegen deutlich außerhalb der Schärfe und erscheinen dadurch als breite, weiche weiße Flächen.
Die Person selbst ist vergleichsweise klar abgebildet, während die unscharfen Stoffbahnen Teile von Gesicht, Oberkörper und Beinen überlagern. Hintergrund und Boden sind hellgrau und nahezu strukturlos.
06
Schwarzweißfotografie, Hochformat, 50 × 70 cm.
Das Bild zeigt eine unbekleidete Person, die auf dem Boden kniet. Der Körper ist nahezu vollständig sichtbar und frontal beziehungsweise leicht seitlich zur Kamera ausgerichtet.
Die Unterschenkel liegen nach hinten auf dem Boden, die Oberschenkel sind angewinkelt. Der Oberkörper ist aufgerichtet. Beide Arme sind weit nach außen und oben geöffnet. Der Kopf ist nach hinten geneigt, der Blick geht nach oben aus dem Bild heraus. Die Person hat kurzes dunkles Haar und trägt Schmuck am Ohr. Auf dem Oberkörper ist ein kleines Tattoo sichtbar.
Eine lange Bahn aus transparentem hellem Stoff verläuft horizontal vor und hinter dem Oberkörper. Sie zieht sich von der linken Bildseite über Brust und Arme bis zur rechten Seite und bildet eine geschwungene Linie.
Der Hintergrund ist sehr hell und gleichmäßig. Körper und Stoff sind ebenfalls in hellen Grautönen wiedergegeben. Dadurch wirkt das Bild insgesamt weich und kontrastarm; dunklere Akzente entstehen hauptsächlich durch Haare, Gesichtszüge und einzelne Konturen.
07
Schwarzweißfotografie, Querformat, 30 × 40 cm.
Das Bild zeigt eine unbekleidete Person in einer stark nach vorn gebeugten Körperhaltung auf einer hellen Fläche. Der Körper nimmt einen großen Teil des Bildes ein und ist durch die Haltung mehrfach angewinkelt und gedreht.
Der Kopf liegt seitlich auf der hellen Fläche. Die Augen sind geschlossen, der Mund ist leicht geöffnet. Ein Arm ist vor dem Körper ausgestreckt und liegt ebenfalls auf der Fläche auf. Der Oberkörper ist gedreht. Ein angewinkeltes Bein ragt nach oben und nimmt einen großen Teil des rechten oberen Bildbereichs ein. Auf dem ausgestreckten Arm und am Oberkörper sind Tätowierungen sichtbar.
Die ungewöhnliche Körperhaltung erzeugt mehrere diagonale Linien. Kopf, Arm, Oberkörper und das angewinkelte Bein liegen auf unterschiedlichen Ebenen und überschneiden sich teilweise.
Der Hintergrund und die Fläche unter der Person sind hell und zurückhaltend. Dadurch hebt sich der Körper mit seinen Konturen und den dunkleren Tätowierungen deutlich von seiner Umgebung ab.
08
Schwarzweißfotografie, Querformat, 30 × 40 cm.
Das Bild zeigt eine unbekleidete Person, die seitlich hinter beziehungsweise zwischen mehreren sehr hellen und unscharfen Flächen liegt. Nur einzelne Teile des Körpers sind deutlich zu erkennen.
Das Gesicht befindet sich in der linken Bildhälfte und ist teilweise verdeckt. Weitere Körperpartien erscheinen zwischen den hellen Flächen, lassen sich durch die geringe Schärfe und die starken Überlagerungen jedoch nur teilweise voneinander abgrenzen.
Große Bereiche des Bildes bestehen aus nahezu weißen und sehr hellgrauen Flächen. Die Konturen der Person treten nur an einzelnen Stellen deutlicher hervor. Scharfe Begrenzungen zwischen Körper, Stoff und Hintergrund fehlen weitgehend.
Die Fotografie ist insgesamt sehr hell und kontrastarm. Durch die weichen Übergänge und die starke Überbelichtung gehen Körper, Stoff und Hintergrund stellenweise fast vollständig ineinander über.
09
Schwarzweißfotografie zweier unbekleideter Personen vor schwarzem Hintergrund.
Das Bild zeigt zwei Personen dicht nebeneinander. Zu sehen sind vor allem ihre Köpfe, Schultern und Teile der Oberkörper. Die Köpfe sind einander zugeneigt und berühren sich beinahe.
Ein dünner Faden verläuft mehrfach über beide Gesichter. Er zieht sich über unterschiedliche Bereiche von Stirn, Wangen, Nase und Mund und überspannt auch den Zwischenraum zwischen den beiden Personen. Dadurch entsteht eine sichtbare Verbindung zwischen den Gesichtern. Beide Personen tragen Piercings.
Das gerichtete Licht trifft vor allem die Gesichter, Schultern und Teile der Oberkörper. Andere Bereiche gehen zunehmend in den schwarzen Hintergrund über. Der Faden hebt sich stellenweise als feine helle Linie von Haut und Dunkelheit ab.
Der starke Hell-Dunkel-Kontrast konzentriert die Komposition auf die beiden eng nebeneinanderliegenden Gesichter und auf die Linien des Fadens, die sich über beide Personen hinweg fortsetzen.
10
Schwarzweißfotografie einer unbekleideten Person in einer tief nach vorn gebeugten Körperhaltung.
Die Person befindet sich überwiegend in der rechten Bildhälfte. Der Oberkörper ist weit nach vorn gebeugt. Der Kopf liegt seitlich auf einer hellen Fläche, die Augen sind geschlossen und der Mund ist leicht geöffnet.
Ein Arm ist nach unten geführt und stützt den Körper auf der Fläche ab. Rücken und Beine bilden durch die starke Beugung mehrere aufeinanderfolgende Linien und Rundungen. Hinter dem Körper ist transparenter heller Stoff sichtbar, der sich teilweise entlang von Rücken und Beinen erstreckt.
Der größte Teil der linken Bildhälfte bleibt frei und besteht aus einer weitgehend gleichmäßigen hellgrauen Fläche. Dadurch ist die Person deutlich aus der Bildmitte nach rechts verschoben.
Die Kombination aus der kompakten, stark gebeugten Körperform auf der einen und dem großen leeren Bildbereich auf der anderen Seite bestimmt den Aufbau der Fotografie.
11
Sehr helle Schwarzweißfotografie einer liegenden unbekleideten Person.
Die Person ist nur in Ausschnitten zu erkennen. Große Teile des Bildes werden von transparentem Stoff und sehr hellen, unscharfen Flächen überlagert. Zwischen diesen Flächen erscheinen einzelne Bereiche des Körpers.
Rechts im Bild ist ein Arm beziehungsweise eine Hand sichtbar. An der Hand beziehungsweise am Arm ist Schmuck zu erkennen. Weitere Körperpartien liegen hinter den transparenten und unscharfen Ebenen und sind nur teilweise voneinander abzugrenzen.
Die Fotografie besitzt nur geringe Kontraste. Weiß, Hellgrau und die hellen Hauttöne liegen sehr nah beieinander. Einzelne etwas dunklere Körperkonturen geben innerhalb der überwiegend hellen Fläche Orientierung.
Durch die geringe Schärfe und die Überlagerung mehrerer heller Ebenen gehen Person, transparenter Stoff, Vordergrund und Hintergrund stellenweise ineinander über. Nur einzelne Körperdetails treten deutlicher aus der hellen Umgebung hervor.
12
Kontrastreiche Schwarzweiß-Porträtfotografie einer unbekleideten Person vor schwarzem Hintergrund.
Zu sehen sind der Kopf, der Hals und die Schultern der Person. Das Gesicht nimmt den zentralen Bereich der Fotografie ein und wird von einem dünnen Faden mehrfach überspannt.
Der Faden verläuft in unterschiedlichen Richtungen über Stirn, Nase, Wangen und Mund. An mehreren Stellen liegt er unmittelbar auf der Haut und bildet feine Linien über dem Gesicht. Die Augen der Person sind geschlossen. Der Mund ist geöffnet, die Zähne sind sichtbar.
Das Licht erfasst nur bestimmte Bereiche des Gesichts und der Schultern. Andere Teile liegen tief im Schatten und gehen teilweise in den schwarzen Hintergrund über. Dadurch wechseln deutlich erkennbare Gesichtspartien mit nahezu vollständig dunklen Bereichen.
Der starke Kontrast zwischen beleuchteter Haut, schwarzem Hintergrund und den feinen Linien des Fadens bestimmt die Bildwirkung und konzentriert den Blick auf das Gesicht.
13
Schwarzweißfotografie einer unbekleideten Person in Bewegung vor einem hellgrauen Hintergrund.
Der Körper befindet sich überwiegend hinter mehreren langen Bahnen aus transparentem hellem Stoff. Die Person ist nur abschnittsweise zu erkennen, weil der Stoff große Teile des Körpers überlagert.
Ein Arm ist weit nach oben ausgestreckt und reicht in den oberen Bildbereich. Ein Bein erstreckt sich nach unten, während das andere angewinkelt ist. Kopf und große Teile des Oberkörpers werden vom transparenten Material verdeckt.
Die Stoffbahnen ziehen sich in langen, geschwungenen Formen durch nahezu das gesamte Bild. Einige liegen näher an der Kamera und erscheinen heller beziehungsweise weniger deutlich, andere lassen den Körper durch ihre transparente Oberfläche hindurch erkennen.
Die Linien des Körpers und die Bewegung des Stoffes überlagern sich. Vor dem gleichmäßig hellgrauen Hintergrund bilden vor allem die geschwungenen Stoffbahnen und die ausgestreckten Gliedmaßen die Struktur der Komposition.
14
Schwarzweiß-Porträt einer unbekleideten Person vor schwarzem Hintergrund.
Zu sehen sind Kopf, Schultern und der obere Teil des Oberkörpers. Das Gesicht ist deutlich beleuchtet und hebt sich stark von der dunklen Umgebung ab.
Die Person hat die Augen weit geöffnet und blickt nach oben. Die Zunge ist herausgestreckt. Auf der Zunge liegen zwei kleine Perlen mit den Buchstaben „N“ und „O“, die nebeneinander das englische Wort „NO“ bilden.
An Nase und Ohren sind mehrere Piercings beziehungsweise Schmuckstücke sichtbar. Dunkles Haar fällt in die Stirn und bildet einen weiteren starken Kontrast zur hell beleuchteten Haut.
Der Hintergrund ist vollständig beziehungsweise nahezu vollständig schwarz. Dadurch konzentriert sich das Bild auf Gesicht, Blick und herausgestreckte Zunge. Die beiden kleinen Buchstabenperlen bilden innerhalb des Porträts ein besonders prägnantes Detail.
15
Farbfotografie einer unbekleideten Person vor schwarzem Hintergrund.
Die Person ist frontal aufgenommen und vom Kopf bis ungefähr zur Taille zu sehen. Der Kopf ist leicht nach hinten geneigt. Der Oberkörper und das Gesicht werden weich beleuchtet und heben sich vom dunklen Hintergrund ab.
Vor einem Auge befindet sich ein blau-türkises Objekt aus Garn oder Fasern. Das Material liegt über beziehungsweise unmittelbar vor dem Auge und verdeckt es teilweise. Aus einem Nasenloch hängt ein langes Bündel leuchtend orangefarbener Fäden senkrecht nach unten und reicht ungefähr bis auf Schulterhöhe.
Die intensiv gefärbten Materialien sind die stärksten Farbakzente des Bildes. Das leuchtende Orange und die Blau- und Türkistöne stehen deutlich gegen die natürlichen Hauttöne und den nahezu schwarzen Hintergrund.
Die Komposition konzentriert sich auf den frontal dargestellten Körper und insbesondere auf die ungewöhnliche Platzierung der farbigen Fäden im Gesicht.
16
Sehr helle Schwarzweißfotografie einer liegenden unbekleideten Person.
Die Person liegt seitlich auf einer hellen Fläche. Kopf, Schulter und eine Hand sind zwischen beziehungsweise hinter mehreren transparenten hellen Stoffbahnen sichtbar. Andere Teile des Körpers werden von den Stofflagen und unscharfen Bereichen verdeckt.
Der Kopf liegt seitlich auf der Fläche. Die Augen sind geschlossen. In der Nähe des Gesichts beziehungsweise Oberkörpers ist eine Hand zu erkennen. Die transparenten Stoffbahnen verlaufen durch unterschiedliche Ebenen des Bildes und verdecken einzelne Körperpartien teilweise.
Der gesamte untere Bildbereich besteht fast vollständig aus einer großen, unscharfen hellgrauen Fläche. Sie nimmt einen erheblichen Teil der Komposition ein und trennt die sichtbaren Körperpartien vom unteren Bildrand.
Die Fotografie ist insgesamt sehr hell und besitzt nur geringe Kontraste. Haut, Stoff und Hintergrund liegen tonal nah beieinander und gehen stellenweise ineinander über.
17
Sehr dunkle Schwarzweißfotografie einer unbekleideten Person vor schwarzem Hintergrund.
Die Person befindet sich im zentralen Bereich des Bildes, ist jedoch nur schwach zu erkennen. Gesicht und große Teile des Körpers liegen im Schatten und verschmelzen stellenweise nahezu vollständig mit dem schwarzen Hintergrund.
Ein langer transparenter dunkler Stoff umgibt den Körper. Er fällt aus dem oberen Bildbereich nach unten und breitet sich seitlich aus. Durch seine Transparenz bleiben einzelne Bereiche der Person dahinter schwach sichtbar, während andere vollständig verdeckt werden.
Über dem Kopf beziehungsweise am oberen Ende des Stoffes befindet sich eine verzierte, kronenartige Form. Sie hebt sich mit einzelnen helleren Details aus der ansonsten sehr dunklen Umgebung ab.
Nur wenige Partien von Körper, Stoff und Verzierung werden vom Licht erfasst. Die Komposition entsteht dadurch vor allem aus den schwach sichtbaren Konturen der Person, der nach unten und zur Seite verlaufenden Form des Stoffes und der kronenartigen Struktur im oberen Bildbereich.