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Jennifer Adler
Fotografin | Berlin

Ich arbeite als Fotokünstlerin in Berlin an der Schnittstelle von zeitgenössischer Aktfotografie, feministischer Bildpraxis und prozessbasierter Porträtarbeit. Unter dem Dach Equal Nude Noir entsteht eine fortlaufende Praxis, die Körper nicht bewertet oder optimiert, sondern Präsenz, Einverständnis und Beziehung ins Zentrum rückt.

Ich fotografiere Körper, weil der Körper der Ort ist, an dem Normen, Erwartungen und Machtverhältnisse sichtbar werden – und zugleich der Ort, an dem Selbstwahrnehmung, Widerstand und Würde beginnen können. Meine Arbeit ist in einer langjährigen Auseinandersetzung mit Blickverhältnissen, Kontrolle und Sichtbarkeit verwurzelt. Projekte wie Mistress of Puppets, Beauty / Cruelty, Female Gaze, Hiddenpart, Censorship und (N) AKT markieren Stationen einer Entwicklung, in der sich der fotografische Akt zunehmend vom Bild als Darstellung hin zum Prozess als Beziehung verschoben hat.

Equal Nude Noir ist die Verdichtung dieser Linie: eine bewusst gerahmte fotografische Praxis, in der Intimität nicht ausgestellt, sondern respektvoll ermöglicht wird. Dabei entstehen Bilder, die nicht nach einer idealen Form suchen, sondern nach einer wahrhaftigen Präsenz – in Ruhe, Klarheit und Zeit.

Education

2015-2016         Masterclass photography, imago fotokunst / Berlin

 

2017                     The Portrait Masters , online Workshop Felix Kunze

 

Exhibitions

Solo

2025                     (N) Akt - Curtains , Kiez Burn nähe Berlin 

2025                     (N) Akt,  Burning Bear, Schloss Beesenstedt

2022                    Equal Nude - (N) Akt (e) Fotografie,

                                Pasteurstrasse 13, Berlin

2021                    The Female Gaze - non sexualized nudes,                                                           Pasteurstrasse 13, Berlin

Group

2024                     Lange Nacht der Bilder, HB55, Berlin 

2024                     VULVA-Diversity through Art, Torstrasse 66 Berlin

2022                    Lange Nacht der Bilder, HB55, berlin 

2021                    Menstruation Project, online exhibition

2020                    C´NSORS´P , galerie8CO119, Paris

2019                    meet up AJ exhibition , baltic hotel zinnowitz

2019                    Werksschau 2.0, Fabriktheater, berlin

2019                    Lange Nacht der Bilder, HB55, berlin

2018                    meet up AJ exhibition , baltic hotel zinnowitz

2016                    Graduation Exhibition , imago fotokunst, berlin

Campaigns

2018                     Bodil Lois Urban Poetry Intimates / Lingerie 

2017                     Haumé / Berlin Fashion Label

2015                     Pun Biang by Y.M.Adhimiharja

 

 

published

2020                     forwomenwhoroar magazine, print 

2019                     fisheyemagazine, online and print 

2019                     fotofemmeunited, online magazine

2018                     photofotomag , online magazine 

2018                     "Schärfe gibts beim Inder"  Andreas Jorns                                                          Photoblog

Die fotografische Arbeit beginnt immer mit einem Gespräch. Tempo, Tiefe und Verlauf bestimmst du. Ich arbeite nicht mit Druck, nicht mit vorgegebenen Posen und nicht mit Bewertung. Nacktheit ist kein Ziel und keine Voraussetzung, sondern eine mögliche Form von Präsenz, die sich im Prozess zeigen kann – oder auch nicht.

Consent ist dabei nicht „ein Punkt auf der Liste“, sondern die Grundlage des gesamten Settings. Es gibt klare Absprachen, regelmäßige Check-ins, ein Stop-Wort, eine konsequente No-Touch-Regel und Vorschläge nur als Option. Grenzen sind jederzeit gültig und müssen nicht erklärt werden. Alle Bilder werden ausschließlich mit ausdrücklicher Zustimmung gezeigt oder veröffentlicht.

Diese Klarheit ist Teil meiner künstlerischen Autorinnenschaft. Ich schaffe die Bedingungen, unter denen fotografische Arbeit jenseits von Optimierungslogiken möglich wird – konzentriert, respektvoll, professionell.

Meine fotografische Praxis richtet sich insbesondere an FLINTA ab ca. 30 Jahren, die sich bewusst mit Körper, Sichtbarkeit und Präsenz auseinandersetzen möchten – unabhängig davon, wie ihr Körper aussieht oder gesellschaftlich gelesen wird. Viele kommen nicht wegen „schöner Bilder“, sondern wegen eines Rahmens, in dem sie sich nicht erklären müssen: ein Raum, in dem Körper nicht funktionieren, nicht gefallen und nicht leisten müssen.

Gleichzeitig ist meine Arbeit kuratorisch anschlussfähig, weil ich seriell denke, konzeptuell formuliere und mich im Feld feministischer Fotografie verorte. Wer mit zeitgenössischer Kunst arbeitet, findet hier keine „Session-Ästhetik“, sondern eine fortlaufende Praxis mit klarer Haltung, konsistenter Bildsprache und nachvollziehbarer Werkentwicklung.

Wenn du das Gefühl hast, dass diese Praxis zu dir passen könnte, melde dich gern.
In einem ersten Gespräch schauen wir gemeinsam, ob und wie eine Zusammenarbeit für dich stimmig sein kann.

Anfragen kannst du mir schriftlich senden.

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